Einem Menschen zu helfen mag nicht die ganze Welt verändern, aber es kann die Welt für diesen einen Menschen verändern.

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Keep Smiling e.V.

Unser Verein wurde im Jahr 2014 unter Arbeitskollegen gegründet, um den Menschen nach einer Naturkatastrophe auf den Phillippinen unter die Arme zu greifen. Mittlerweile leisten wir als gemeinnütziger Verein Entwicklungshilfe in einem der ärmsten Länder der Welt: Die Demokratische Republik Kongo. Mit dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" unterstützen wir Projekte, die das Potenzial haben, den Menschen eine Chance zu geben, und ihnen Möglichkeiten bieten, ihre Lebenssituation selbst zu verbessern. Unsere Arbeit bereitet uns Freude und sie hat uns gezeigt: Egal unter welch widrigen Umständen Menschen leben, es braucht oft nicht Viel, um ihnen eine Freude zu bereiten und ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Dieses Lächeln treibt uns an, weiterzumachen und zu helfen!

Aktuelle Aktivitäten für unser laufendes Wasserprojekt

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Ankunft in Tshikapa - Reisebericht, Teil 3

30.11.2022 

Tag 6 – Freitag, 25.11.

Am nächsten Morgen wird Torsten um 6.00 Uhr durch die Wiederaufnahme der Arbeit am Container geweckt. Die Männer waren bereits fleißig und haben begonnen, das restliche Equipment zu entladen und zu sichern. Zum Frühstück gibt es Pfannkuchen mit Honig und Tee. Um 9.00 Uhr startet wieder das geophysikalische Training. Einen Kran um den Container abzuladen wird es nicht geben, also werden die Leute kreativ. Er wird auf dem Anhänger zu seinem „Landeplatz“ gebracht und durch einen Wagenheber hinten etwa 10cm angehoben. Dann werden zwei Stelzen angeschweißt, deren Last auf Eisenschienen am Boden verteilt wird. Das Gleiche geschieht anschließend vorne am Container. So steht der Container frei über der Ladefläche des LKW. Mit Hilfe eines Traktors wird nun der Anhänger unter dem Container hervorgezogen. Dann werden die Eisenschienen ausgegraben und der Container sinkt auf den Stelzen Stück für Stück zu Boden.
Die Trainingsgruppe „Geophysik“ fährt zu ersten potentiellen Bohrlöchern. Es regnet sehr stark. Überall werden von den Leuten Behältnisse platziert, um das Regenwasser aufzufangen.

Tag 7 – Samstag, 26.11.

Nach frittierten Teigbällchen zum Frühstück wird Torsten zum Trainingsgelände „Geophysik“ außerhalb von Tshikapa gebracht. Auf der Fahrt zeigen sich erschütternde Bilder: Menschen, die sich und die Wäsche im strömenden Regen am Straßenrand, wo sich das Wasser sammelt, waschen; viele Kinder und Frauen, die Gepäck durch den Schlamm schleppen. Auf dem Gelände wird gearbeitet und gelernt. Hier hat sich das Training inzwischen gut eingespielt. Torsten begegnet zwei Mädchen aus mittellosen Verhältnissen, die nicht mehr zur Schule gehen können. Er will versuchen, mit Budikadidi eine Möglichkeit zu finden, ihre Situation zu verbessern. Unterwegs sieht er einen Meiler, in dem aus Buschbäumen Holzkohle gewonnen wird. Am Abend wird das weitere Vorgehen besprochen. Auch für Philip aus Nigeria sind die Erfahrungen in Tshikapa wohl besonders.

Tag 8 – Sonntag, 27.11.

Um 6.30 Uhr beginnt der Gottesdienst mit Musik, Tanz und Ritualen. Torsten wird viel Dankbarkeit entgegengebracht. Mehrere Redner wenden sich bei ihren Begrüßungsworten an ihn. Ein unangenehmes Gefühl, so im Mittelpunkt zu stehen für etwas, das von Seiten Europas längst hätte eine Selbstverständlichkeit sein müssen. Eine Ziege wird geweiht. Mit Pfarrer Panu besichtigt Torsten die Schule, in der auch heute in Elektrotechnik unterrichtet wird, da ein Ingenieur für ein paar Wochen vor Ort ist. Im Schwesternheim wird Wäsche gewaschen wie früher bei uns – mit Waschbrett, Wasser und Seife. Es gibt Hühnchen und Kaninchen im Garten. Auch einige Waisenkinder werden hier beherbergt. Dafür bekommen die Schwestern 20$ im Monat. So viel kostet inzwischen ein Sack Maismehl. Bis vor kurzem kostete das noch 3,5$.

Den ersten Advent kennt man hier nicht, ebenso wie Nikolaus oder St. Martin.

Zum Abendessen gibt es Ziege am Spieß (aber nicht die vom Morgen) und als Delikatesse deren Haut, ohne Fell.
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Ankunft in Tshikapa - Reisebericht, Teil 2

27.11.2022 

Tag 4 – 5

Morgens um 4 Uhr heißt es auschecken und mit dem Taxi zum Busbahnhof fahren, der als solches nicht zu erkennen ist. Unglaubliches Gewusel. Gepäck wird gewogen und verstaut, beim Nachbarbus sogar Ziegen. Dieser Bus ist jedoch recht komfortabel und es geht durch eine weite, grüne Landschaft mit vielen kleinen Orten, vorbei an etwa sechs Checkpoints bis Kikwit. An den Checkpoints geht es ziemlich ernst zu: Filmen und Fotografieren ist untersagt. Die Reisenden müssen aussteigen: Ausweiskontrolle,  Fragen, Trinkgeld. Immer wieder bieten unterwegs Frauen und Kinder Essen an: Erdnüsse, Buschfrüchte (die aussehen, wie runde Zitronen und innen süß-saures Fruchtfleisch haben), Avocado, Bananen, Maiskolben und gekochte Speisen in Blätter eingepackt. Zum Vergnügen der Mitreisenden isst auch Torsten eingekauftes Obst und Erdnüsse. Auf der Strecke sind viele Autos stecken oder liegen geblieben. Insbesondere auf dem Weg von Kikwit nach Tshikapa haben sich Autos und LKW tief in den Schlamm eingegraben und viele Männer, Frauen und Kinder müssen Nächte dort auf der Schlammpiste verbringen. Zum Glück wird das Team von Keep Smiling in Kikwit mit einem Jeep abgeholt, der sie sicher und wohlbehalten nach Tshikapa bringt. Trotz der späten Ankunft um 1.30 Uhr in der Nacht, werden alle herzlich empfangen und sogar Essen steht bereit: Fufu, Reis, Ziege, Raupen, Ananas und Maniokblätter.
Das Frühstück mit Tee, gekochten Bananen und Honig ist völlig ausreichend. Noch immer gibt es Diskussionen, wie der Container entladen werden kann. Gleichzeitig beginnt das geophysikalische und hydrologische Training. Wie erwartet gibt es vor Ort keine Ingenieure oder Experten. Schließlich kommt von DHL das „Go“, den Container auf eigenes Risiko zu entladen. Jeder weiß etwas und gibt sein Bestes. Im letzten Moment setzt Torsten sich durch, das Bohrgerät durch Gurte von vorne und hinten zu sichern. Über eine aufgeschüttete Rampe wird das schwere Gerät Stück für Stück bewegt. Die Männer laden so viel wie möglich aus dem Container aus und verstauen wertvolle Gerätschaften im Schwesterheim, andere in einer Art Garage. Jeder gibt sein Bestes und als alles gesichert wird, ist es schon dunkel. Es wurde Unbeschreibliches geleistet. Große Lasten wurden bewegt, die Arbeiter haben nichts gegessen und nach Stunden erst etwas getrunken. Das alles zu einem fair verhandelten aber sehr bescheidenen Lohn.
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Unser Projekt im Kongo: Reisebericht

25.11.2022 

Tag 1 bis 3

Am Sonntag, 20.11. um 21.45 Uhr brachen Torsten und Pfarrer Panu vom Partnerverein Budikadidi nach Kinshasa auf. Nach einer Zwischenlandung in Addis Abeba landeten die beiden um die Mittagszeit am Montag in Kinshasa. Am Flughafen dort herrschte nicht nur eine fast unerträgliche Hitze und Schwüle, sondern auch totales Chaos. Unfreundliche Zöllner versuchten in harschem Ton mit Torsten zu kommunizieren, der nichts verstand. Impfzertifikate wurden geprüft und das Gepäck noch auf dem Gepäckband kontrolliert. Schließlich ging es mit dem Taxi quer durch Kinshasa zum Hotel. Erschütternde Bilder einer von unsäglicher Armut gebeutelten Stadt machten die Ankunft nicht gerade einfach. Während das Hotel einen Preis von 75€ pro Nacht verlangte (was dort zwei Monatsgehältern entspricht) und sogar fließendes Wasser offerierte, schon draußen ein Junge seinen beinamputierten Vater im zusammengebastelten Rollstuhl – einem Stuhl mit zwei Fahrradreifen. Schließlich erreichte die beiden dann auch noch die niederschmetternde Nachricht, dass der Geophysiker aus Nigeria seinen Flieger verpasst hatte. Ihn wollten die beiden eigentlich noch am gleichen Tag in Kinshasa treffen um gemeinsam mit ihm am Mittwoch weiterzureisen. Vermutlich dauerten die Zollkontrollen wegen der geophysikalischen Messgeräte zu lange. Nach einer eher gewöhnungsbedürftigen Mahlzeit ging es endlich zu Bett. Bei über 30°C war die Nacht jedoch nicht sehr erholsam. Am nächsten Morgen kam direkt die nächste negative Nachricht: Zwar war der Container nun in Tshikapa angekommen, konnte aber nicht abgeladen werden. Der Fahrer wollte jedoch so schnell wie möglich weiter und drohte deshalb, den Container aufzubrechen, auszuräumen und dann vom Anhänger herunterzuschieben. Ein Wahnsinn, den das Bohrgerät vermutlich nicht ohne Schaden überstanden hätte. Sofort schickte Torsten die Nachricht an die Vereinsmitglieder zu Hause, die umgehend DHL kontaktierten.  DHL verspricht, sich der Sache anzunehmen. Mittlerweile hat auch die Umbuchung des Geophysikers geklappt und er kann noch am gleichen Tag zu den beiden dazu stoßen. Doch die nächste Nachricht aus Tshikapa bereitet die kleine Reisegruppe auf weitere Schwierigkeiten vor: dank der Regenfälle hat sich die Strecke nach Tshikapa in eine Schlammpiste verwandelt. Viele LKW und Autos stecken bereits fest. Die „Straße“ ist unpassierbar. Kein Busunternehmen fährt weiter als nach Kikwit, einer Zwischenstation nach Tshikapa. Wie es von dort aus weitergehen soll ist ungewiss. Dennoch ist geplant, dass die drei am Mittwochmorgen den Bus nehmen. Wir sind auf weitere Nachrichten sehr gespannt.

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Rückblick & Flug in den Kongo

19.11.2022 

Es gibt Neuigkeiten....aber zunächst ein kurzer Rückblick:

04.06. - Der Container wird gepackt.

12.08. - Unser Container wird in Maikammer abgeholt.

08.09. - Das Seeschiff legt in Hamburg ab und fährt über Antwerpen, Point Noire (Kongo) nach Matadi (Demokr. Republik Kongo).

17.10. - Nach 5 1/2 Wochen auf See kommt der Container im Zielland an.

15.11. - Der Container verlässt den Hafen von Matadi und macht sich über Kinshasa auf den Weg nach Tshikapa.

Nachdem sich unser Container nun auf seiner letzten Etappe befindet, wird sich auch unser Vereinsmitglied Torsten am Sonntag auf den Weg machen, um die nächsten großen Schritte vor Ort zu begleiten. Wir wünschen ihm eine sichere Reise, viel Erfolg und dass unserem Projekt keine großen Steine mehr in den Weg gelegt werden. Torsten wird uns die nächsten vier Wochen teilhaben lassen an seinen Eindrücken, Erlebnissen und den Fortschritten beim Brunnenbau. Wir sind gespannt!

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Verantwortung für die Erde

06.11.2022 

…unter diesem Motto stand die Gestaltung des Früchteteppichs durch Rita Dick sowie Pia, Mareike und Anke Ruzika. Dieses zwei mal drei Meter große Kunstwerk aus Naturmaterialien kann bis 25.11. von 10-17 Uhr in der Pfarrkirche St. Martin besichtigt werden. 

Die mit dieser Aktion verbundenen Spenden kamen teilweise unserem Wasserprojekt zugute. Hierfür möchten wir uns recht herzlich bedanken und alle Interessierten dazu einladen bis Ende November in St. Martin vorbeizuschauen.

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Unser Container befindet sich in Pointe Noire!

12.10.2022 

Ein Monat ist unser letzter Post her. Wir hatten ursprünglich gedacht, dass der Container in dieser Zeit schon vor Ort sein könnte. Aktuell befindet sich dieser auch schon auf dem Schiff „Irenes Resolve“ in afrikanischen Gewässern…genauer gesagt in Pointe Noire. Von dort aus geht es dann weiter nach Matadi, wo wir den Container hoffentlich möglichst schnell aus dem Zoll bekommen, damit er sich auf dem Landweg an seine finale Bestimmung bewegen kann. Es wird spannend nächste Woche. Wir halten euch hierzu auf dem Laufenden.

Im Hintergrund wurde auch fleißig weiter geplant:
Ein Mitarbeiter unseres Partnervereins Budikadidi wird aktuell in Burundi von der Firma des Brunnenbohrgerätes am Bohrgerät unterwiesen. Auch der Experte für Geophysik aus Nigeria steht schon in den Startlöchern. Ein Keep Smiling eV Mitglied steckt mitten in den Vorbereitungen für seine Reise nach Afrika: Das Visum ist in Arbeit, Impfungen müssen aufgefrischt und Flüge gebucht werden. Schritt für Schritt…

Wir nehmen euch weiter mit auf unserer Reise!

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Der Container ist schon in Antwerpen!

13.09.2022 

Unser Container ist auf dem Weg! Momentan befindet er sich auf der EF Olivia in Antwerpen. Noch ein weiterer Stopp im Hafen in der Republik Kongo und dann geht es weiter zum Zielhafen in Matadi, Demokratische Republik Kongo. Geplante Ankunft im Zielhafen: 7. Oktober. Drückt uns die Daumen, dass die Pumpe und alle weiteren Materialien unbeschadet ankommen!

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Der Container macht sich auf die Reise!

12.08.2022 

Wir sagen Tschüss und auf Wiedersehen in der Demokratischen Republik Kongo!

Wir hätten nicht gedacht, dass der Container sich erst jetzt auf den Weg machen würde. Aber was lange währt, wird endlich gut. Unglaublich…wurden uns doch noch ein paar Steine in den Weg gelegt. Dank DHL wurden diese Gott sei Dank aus dem Weg geräumt! Danke dem ganzen Team in Mannheim und Dubai!

Auch Familie Schneider gilt unser Dank! Was hätten wir nur ohne euch gemacht? Über mehrere Wochen stand Material und dann der Container auf dem Gelände des Weingutes. Es wurde tatkräftig mit angepackt und auch heute wären wir aufgeschmissen gewesen, wenn ihr nicht da gewesen wärt. Wir sind euch unendlich dankbar, dass ihr zu so einem wichtigen Teil unseres Projektes geworden seid!

Lasst uns nun gemeinsam die Daumen drücken, dass uns nicht noch mehr Steine in den Weg gelegt werden und der Container noch vor der Regenzeit im Kongo eintreffen wird. Wir halten euch auf dem Laufenden.

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Wir haben`s gepackt!

04.06.2022 

Am Pfingstsamstag war es soweit: Der Container wurde beladen. Wir hatten beim Packen zahlreiche Helfer, die das ganze Material mit Gabelstapler, Ameise und Muskelkraft in den 12 Meter langen und 2,90 Meter hohen Container geräumt haben. Michele Marini hat uns mit seiner Firma Merconlog nicht nur diesen Container inklusive Folierung gespendet, sondern sich extra die Zeit genommen, aus dem hohen Norden anzureisen und kräftig mit anzupacken. Zur Seite stand uns auch Alex Kiefer mit seinen Erfahrungen als Schreiner. So konnten wir mit vereinten Kräften alle Materialien so verladen und absichern, dass ein sicherer Transport auf hoher See gewährleisten werden kann.

Des Weiteren haben wir den Container auf einer Seite mit dem Logo von Merconlog und von Keep Smiling foliert. Auf der anderen Seite des Containers entsteht ein Graffiti-Bild durch Stephan Becht (#big tonto). Der Container wird vor Ort in Tshikapa dauerhaft als Lager für das Bohrgerät und für Werkzeuge und Material dienen.

Demnächst geht der Container auf die Reise - über Hamburg nach Matadi - um dann in Tshikapa seine Bestimmung zu finden.

Wir möchten uns hier nochmal ausdrücklich bei der Familie Schneider bedanken - ohne Ihre Unterstützung wäre dies so nicht möglich gewesen. Das "Alte Schlösschen" unterstützt uns nicht nur als Sponsor, sondern hat uns Lagermöglichkeiten für die Materialien bereitgestellt, stand uns am Packtag mit Ihren Fahrzeugen zur Verfügung und Markus & Ralf Schneider haben tatkräftig mit angepackt. Ihnen und auch allen anderen nicht namentlich genannten Helfern danken wir von ganzem Herzen!

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Unser Container ist angekommen

01.06.2022 

Nun da bald alle Materialien sowie der Container angekommen sind, wird es am Pfingstwochenende ans Eingemachte gehen: Geoelektrik-System, Bohrgerät und Bohrköpfe, Spülzusätze, Wasserbehälter und -verteilung, Brunnen-/ Solar- und Pumpenequipment und diverses Werkzeug gilt es dann transportsicher zu verpacken und im 40 Fuß Container zu verstauen. Auch die Exportformalitäten sind noch final vorzubereiten, um einen reibungslosen Import im Kongo zu gewährleisten. 

Es bleibt spannend! Drückt uns die Daumen, dass uns keine Stolpersteine in den Weg gelegt werden oder wir diese ohne Probleme aus dem Weg geräumt bekommen. #KeepSmilingeV

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Brunnen- und Filterrohre

31.05.2022 

Ende Mai wurden unsere Brunnen- und Filterrohre geliefert. Im Bohrloch werden in der wasserführenden Schicht die Filterrohre platziert, durch deren Schlitze das Trinkwasser in das Brunnenrohr fließt. An die Filterrohre werden die geschlossenen Brunnenrohre verschraubt und reichen bis an die Oberfläche. In dem Brunnenrohr sind Kabel, Pumpe und das Steigrohr geführt. Die Pumpe saugt das Wasser an und drückt es durch das Steigrohr an die Erdoberfläche.

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Unser Bohrgerät geht auf Reisen

13.04.2022 

„PAT-Drill 421“ heißt das Bohrgerät der in Thailand ansässigen Firma Pat-Drill… warum haben wir uns für einen thailändischen Hersteller entschieden? Bei dem Bohrgerät handelt es sich um ein geeignetes, robustes und in Afrika bewährtes Modell. Dazu gehört das Bohrgestänge, eine Spülpumpe für das Spülwasser, ein Teil der Bohrköpfe, portable Wassertanks, ein Luftkompressor um das Bohrloch freizuspülen, Werkzeuge und Ersatzschmierstoffe. Mit diesem Gerät können bis zu 150m tiefe Bohrlöcher gebohrt werden. Unser Partner wird ein Bohrteam aufbauen, welches sich um die Bohrgeräte, Bohrungen und die Erschließung derselben kümmert. Auf dem Bild seht ihr wie es in Thailand verpackt wurde. Mit Unterstützung von DHL ist das Bohrgerät mit diversem Zubehör seit 20. März auf der "ONE FALCON" auf dem Weg nach Deutschland um mit weiterem Equipment in den Kongo transportiert zu werden.

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Pumpen-Spende von KSB SE & Co. KGaA

06.04.2022 

Es sind nicht nur die finanziellen Hilfen, die unserer Arbeit einen Schub geben. Im Falle von KSB ist es zum einen eine großzügige Sachspende, in Form von Testpumpen sowie Trinkflaschen und zum anderen die Fachkompetenz, die dazu beigetragen hat, die Umsetzung unseres Projektes zu professionalisieren. Die Testpumpen dienen dazu, unter anderem die Ergiebigkeit aller zukünftigen Wasserstellen zu prüfen und Messprotokolle zu erstellen. Mit den Trinkflaschen wird eine gesamte Klasse in der Lage sein, sich Trinkwasser mit in die Schule nehmen zu können. Übergeben wurde uns das Ganze unter anderem vom Geschäftsführenden Direktor der KSB und Sprecher der Geschäftsleitung Dr.-Ing. Stephan Timmermann  am KSB Standort in Frankenthal. Wir bedanken uns für den freundlichen Empfang und die großzügige Spende. Wir schätzen uns sehr glücklich mit KSB einen tollen Unterstützer unserer Arbeit an der Seite zu wissen.

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Bohrköpfe

31.03.2022 

Mittlerweile sind auch die speziellen Bohrköpfe für unser Brunnenbohrgerät eingetroffen. Die PCD (Poly Cristalline Diamond) Bohrköpfe bestehen aus einen extrem harten Material (Industriediamant) und sind sehr gut geeignet die härteren Gesteinsschichten in der DR Kongo zu durchdringen. Da die Bohrköpfe eine entscheidende Rolle für eine erfolgreiche Bohrung spielen, haben wir uns für Bohrköpfe in 2 verschiedenen Größen und Ausführungen entschieden.

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Halteseile

08.03.2022 

Diese insgesamt 400m langen Halteseile sollen im Idealfall bei vier Brunnen die Sicherung der Pumpe gewährleisten.

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Geophysikalisches Messgerät

05.03.2022 

Mit unserem Partnerverein Budikadidi wurden ca. 15 Standorte für mögliche Brunnen identifiziert. Mit diesem geophysikalischen Messgerät werden wir analysieren können, wo man am besten bohrt, um sicher Wasser zu erreichen und eine für das Bohrequipment möglichst schonende Bohrung sicherzustellen. Geplant ist, dass ein erfahrener Geologe aus Nigeria nach Tshikapa reist, um mindestens zwei Leute vor Ort intensiv in der Bedienung dieses Messgerätes zu schulen.

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Herausforderungen in unserem aktuellen Wasserprojekt

15.02.2022 

Wasserhahn aufdrehen und schon hat man sauberes Trinkwasser. Für uns eine Selbstverständlichkeit, aber in vielen Teilen der Welt etwas Besonderes. Damit in Tshikapa Wasser fließt, ist viel zu tun. Ein Brunnenbohrprojekt für tausende Menschen in einem weit entfernten Land zu realisieren, stellt uns vor große Herausforderungen. Mit dem beigefügten Bild, bekommt Ihr einen Eindruck mit welchen Themen wir uns aktuell beschäftigen. Die Materialien inkl. Bohrmaschine sollen sich bald auf die Reise in den Kongo machen. Wir möchten euch in den nächsten Wochen auf unserem Weg mitnehmen und euch zeigen, was wir mit eurer Unterstützung bereits realisieren konnten und welche Herausforderungen noch vor uns liegen.

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D.R. Kongo
Trinkwasser für Tshikapa

Durch unser aktuelles Projekt wollen wir den Menschen des Ortes Tshikapa in der Demokratischen Republik Kongo den Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglichen.
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D.R. Kongo
Schulbau in Tshikapa

Mit unserer Partnerorganisation Budikadidi konnten wir den Neubau einer Schule für 250 Schüler finanzieren und durchführen.

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Philippinen
Hilfscontainer

Nach dem Taifun Hayan 2013 schickten wir einen Container voller Spendenartikel in die Krisenregion und verteilten Geldspenden an bedürftige Familien und Organisationen vor Ort.
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